Wenn die Uelzener in der Katzenkrankenversicherung den Vertrag zum Ablauf kündigt, muss sie dem Versicherungsnehmer mindestens ein Angebot für eine OP-Versicherung machen. Zugleich bleibt das Recht des Versicherers zur außerordentlichen Kündigung bei bestimmten Pflichtverletzungen und bei Nichtzahlung des Folgebeitrags erhalten.
Kündigt der Versicherer den Vertrag zum Ablauf, verpflichtet er sich, dem Versicherungsnehmer mindestens ein Angebot zum Abschluss einer OP-Versicherung zu unterbreiten.
Das Recht des Versicherers zur außerordentlichen Kündigung bleibt davon in folgenden Fällen unberührt:
- bei Verletzung der vorvertraglichen Anzeigepflicht,
- bei Nichtzahlung des Folgebeitrags sowie
- bei Verletzung von Pflichten vor oder nach Eintritt eines Leistungsfalls.
Was bedeutet das konkret?
Kündigt der Versicherer den Vertrag zum Ablauf, bekommt der Versicherungsnehmer als Ausgleich mindestens ein Angebot für eine OP-Versicherung. Unabhängig davon darf der Versicherer weiterhin außerordentlich kündigen, wenn bestimmte Pflichten verletzt wurden oder der Folgebeitrag nicht gezahlt wird.
Häufige Fragen
Was passiert, wenn der Versicherer den Vertrag zum Ablauf kündigt?
Dann verpflichtet sich der Versicherer, dem Versicherungsnehmer mindestens ein Angebot zum Abschluss einer OP-Versicherung zu unterbreiten.
In welchen Fällen bleibt eine außerordentliche Kündigung durch den Versicherer weiterhin möglich?
Bei Verletzung der vorvertraglichen Anzeigepflicht, bei Nichtzahlung des Folgebeitrags sowie bei Verletzung von Pflichten vor oder nach Eintritt eines Leistungsfalls.
Wird das Angebot für eine OP-Versicherung durch die Möglichkeit der außerordentlichen Kündigung eingeschränkt?
Nein, die genannten Gründe für eine außerordentliche Kündigung bleiben davon unberührt und bestehen unabhängig von der Angebotspflicht.
Inhalte aus: Bedingungen Katzenkrankenversicherung 2025