In der Uelzener Hunde-OP-Versicherung Basis werden zentrale Begriffe der Tierkrankenversicherung klar definiert – von Diagnostik über Heilbehandlung, Leistungsfall und Unfall bis hin zu Vor- und Nachbehandlung sowie Kastration, Krankheit und Zuchthündin. So erkennen Sie genau, welche Operationen und Behandlungen Ihres versicherten Hundes wann abgesichert sind.
Diagnostik (Diagnose)
Diagnostik umfasst alle medizinischen Maßnahmen, die nach dem allgemeinen Stand der Wissenschaft geeignet erscheinen, einen Befund (Diagnose) zu erlangen. Hierzu zählen:
- Vorbericht
- Klinische Untersuchungen
- Spezielle Untersuchungen wie Röntgen, MRT, CT, Ultraschall, Szintigraphie und Laboruntersuchungen
Folgen eines Unfalls
Folgen eines Unfalls sind die durch einen Unfall notwendig gewordenen Operationen.
Heilbehandlung
Heilbehandlung ist eine veterinärmedizinisch notwendige ambulante oder stationäre Behandlung inkl. Diagnostik. Sie soll geeignet sein, die Gesundheit Ihres versicherten Hundes:
- wiederherzustellen
- zu verbessern
- eine Verschlechterung zu verhindern
Kastration / Sterilisation
Kastration ist das chirurgische Entfernen der Hoden / Eierstöcke Ihres versicherten Hundes. Sterilisation ist das chirurgische Durchtrennen der Samenstränge / Eileiter Ihres versicherten Hundes.
Krankheit
Krankheit ist eine unvorhersehbare Veränderung des Gesundheitszustands Ihres versicherten Hundes.
Leistungsfall
Die veterinärmedizinisch notwendige Operation Ihres versicherten Hundes wegen Krankheit oder infolge eines Unfalls.
Zum Leistungsfall zählen auch:
- die Vorbehandlung
- die Nachbehandlung
Der Leistungsfall muss eingetreten sein:
- nach Beginn des Versicherungsschutzes und nach Ablauf der Wartezeit
- vor Ende des Vertrages
Medizinisch notwendig
Medizinisch notwendig ist eine Operation aufgrund einer Veränderung des Gesundheitszustands, die unter Anwendung von veterinärmedizinisch wissenschaftlich anerkannten, ausreichend geprüften und bewährten Methoden dazu geeignet ist, den Gesundheitszustand wiederherzustellen oder eine Verschlechterung zu verhindern.
Nachbehandlung
Nachbehandlung ist die veterinärmedizinisch notwendige Heilbehandlung (ambulant oder stationär) inklusive Unterbringung, Verpflegung sowie Versorgung mit Arzneimitteln nach einer Operation. Die Nachbehandlung muss geeignet erscheinen, die Gesundheit Ihres versicherten Hundes:
- wiederherzustellen
- zu verbessern
- eine Verschlechterung zu verhindern
Versichert sind im BASIS-Schutz maximal 7 Kalendertage im Anschluss an die Operation. Wechselt zwischen der Operation und der Nachbehandlung das Versicherungsjahr, so werden die Kosten für die Nachbehandlung bei der Betrachtung des Erstattungslimits nach Ziffer 1.2 in dem Versicherungsjahr berücksichtigt, in dem die Operation erfolgt.
Rassehund
Rassehund ist ein Individuum von genetisch verwandter Hundepopulation, anerkannt durch die Fédération Cynologique Internationale (FCI).
Unfall
Unfall ist ein ungeplantes Ereignis, das plötzlich von außen auf den Körper Ihres versicherten Hundes einwirkt und eine körperliche Gesundheitsschädigung nach sich zieht.
Vorbehandlung
Vorbehandlung ist die Untersuchung Ihres versicherten Hundes zur Vorbereitung der Operation. Es handelt sich insbesondere um:
- allgemeine Untersuchung zum Zustand Ihres versicherten Hundes
- spezielle Untersuchungen Ihres versicherten Hundes wie Röntgen oder Laboruntersuchungen
Versichert ist im BASIS-Schutz der letzte Untersuchungstag vor der Operation.
Zuchthündin
Zuchthündin ist ein fortpflanzungsfähiger weiblicher Hund, der unter Einhaltung der zuchthygienischen Vorgaben zur Zucht eingesetzt wird.
Was bedeutet das konkret?
Die Definitionen legen fest, was in der Hunde-OP-Versicherung Basis unter Begriffen wie Krankheit, Unfall, Heilbehandlung oder Leistungsfall verstanden wird. Sie helfen Ihnen einzuordnen, welche Untersuchungen, Operationen sowie Vor- und Nachbehandlungen Ihres Hundes vom Schutz umfasst sein können und in welchem Zeitrahmen dies im BASIS-Schutz gilt.
Häufige Fragen
Was gilt als Leistungsfall?
Leistungsfall ist die veterinärmedizinisch notwendige Operation Ihres versicherten Hundes wegen Krankheit oder infolge eines Unfalls. Dazu zählen auch die Vor- und die Nachbehandlung. Der Leistungsfall muss nach Beginn des Versicherungsschutzes und nach Ablauf der Wartezeit sowie vor Ende des Vertrages eingetreten sein.
Wie lange ist die Nachbehandlung im BASIS-Schutz versichert?
Im BASIS-Schutz sind maximal 7 Kalendertage im Anschluss an die Operation versichert. Wechselt zwischen Operation und Nachbehandlung das Versicherungsjahr, werden die Kosten der Nachbehandlung beim Erstattungslimit nach Ziffer 1.2 in dem Versicherungsjahr berücksichtigt, in dem die Operation erfolgt.
Was zählt zur Vorbehandlung?
Vorbehandlung ist die Untersuchung Ihres Hundes zur Vorbereitung der Operation, insbesondere die allgemeine Untersuchung zum Zustand des Hundes sowie spezielle Untersuchungen wie Röntgen oder Laboruntersuchungen. Im BASIS-Schutz ist der letzte Untersuchungstag vor der Operation versichert.
Worin unterscheiden sich Kastration und Sterilisation?
Kastration ist das chirurgische Entfernen der Hoden bzw. Eierstöcke Ihres versicherten Hundes. Sterilisation ist das chirurgische Durchtrennen der Samenstränge bzw. Eileiter Ihres versicherten Hundes.
Was gilt als Unfall?
Unfall ist ein ungeplantes Ereignis, das plötzlich von außen auf den Körper Ihres versicherten Hundes einwirkt und eine körperliche Gesundheitsschädigung nach sich zieht. Folgen eines Unfalls sind die dadurch notwendig gewordenen Operationen.
Dokumentenversion (Veröff. Jahr): 2025