Scheitert bei der Uelzener Tierhalterhaftpflicht ein Lastschrifteinzug, darf der Versicherer das SEPA-Lastschriftmandat in Textform kündigen. Der Versicherungsnehmer muss ausstehende und künftige Beiträge dann selbst überweisen, und Bearbeitungsgebühren der Bank können weiterberechnet werden.
Hat es der Versicherungsnehmer zu vertreten, dass ein oder mehrere Beiträge, trotz wiederholtem Einziehungsversuch, nicht eingezogen werden können, ist der Versicherer berechtigt, das SEPA-Lastschriftmandat in Textform (z. B. E-Mail, Telefax oder Brief) zu kündigen.
Hinweispflicht des Versicherers:
Der Versicherer hat in der Kündigung darauf hinzuweisen, dass der Versicherungsnehmer verpflichtet ist, den ausstehenden Beitrag und zukünftige Beiträge selbst zu übermitteln.
Bearbeitungsgebühren der Bank:
Von Kreditinstituten erhobene Bearbeitungsgebühren für fehlgeschlagenen Lastschrifteinzug können dem Versicherungsnehmer in Rechnung gestellt werden.
B 1–6 Beitrag bei vorzeitiger Vertragsbeendigung
Was bedeutet das konkret?
Kann eine fällige Zahlung wegen eines Umstands, den Sie zu vertreten haben, auch nach mehreren Versuchen nicht per Lastschrift abgebucht werden, darf der Versicherer das Lastschriftverfahren beenden. Sie müssen dann den offenen sowie künftige Beiträge selbst überweisen. Gebühren, die Ihre Bank für die fehlgeschlagene Abbuchung erhebt, kann Ihnen der Versicherer weiterberechnen.
Häufige Fragen
Wann darf der Versicherer das SEPA-Lastschriftmandat kündigen?
Wenn der Versicherungsnehmer es zu vertreten hat, dass ein oder mehrere Beiträge trotz wiederholtem Einziehungsversuch nicht eingezogen werden können, ist der Versicherer berechtigt, das SEPA-Lastschriftmandat zu kündigen.
In welcher Form erfolgt die Kündigung des Lastschriftmandats?
Die Kündigung erfolgt in Textform, zum Beispiel per E-Mail, Telefax oder Brief.
Was muss der Versicherungsnehmer nach der Kündigung des Mandats tun?
Der Versicherungsnehmer ist verpflichtet, den ausstehenden Beitrag und zukünftige Beiträge selbst zu übermitteln. Auf diese Pflicht weist der Versicherer in der Kündigung hin.
Wer trägt die Bearbeitungsgebühren für einen fehlgeschlagenen Lastschrifteinzug?
Von Kreditinstituten erhobene Bearbeitungsgebühren für einen fehlgeschlagenen Lastschrifteinzug können dem Versicherungsnehmer in Rechnung gestellt werden.